DAS PROJEKT COEHOORN CENTRAAL

Arnhem hat sich dafür entschieden, die Kontrolle über die Bezirksentwicklung im östlichen Teil des Coehoorn-Gebietes (teilweise) aufzugeben. Am 25. März 2013 stimmte der Stadtrat von Arnhem mit überwältigender Mehrheit von 32 Stimmen (von 37) für einen Antrag von GroenLinks, VVD, SP und D66, das Coehoorn-Gebiet für eine alternative Entwicklung als “kreativen” Stadtteil freizugeben.

Das Projekt auf einen Blick
Arnhem teilt sich mit Groningen den zweiten Platz als die beschäftigungsstärkste Stadt im Kreativsektor. Die Stadt brodelt auf allen Seiten. Es ist eine neue Generation entstanden, die diese Stadt Kreativ gestalten will.
Die Stadt sieht zunehmend, dass diesen Schöpfern der Raum dafür gegeben werden muss, was nicht mehr mit Hilfe von politischen Dokumenten und viel Geld allein zu erreichen ist.

Kreative Vielseitigkeit
Coehoorn bietet der Stadt die Möglichkeit, ihre kreative Vielseitigkeit zu zeigen, miteinander zu interagieren, mehr zusammen zu sein als die einzelnen Teile. Keine Stadt in den Niederlanden hat eine Akademie mit so vielen kreativen Disziplinen, Hochschule ArtEZ. Die Stadt verfügt auch über eine breite Fachhochschule HAN. Daneben gibt es in Arnhem ein breites Angebot an Kreativkursen auf mittelere-Ebene. Mit einem produktiven Ökosystem kann die Stadt diesen Reichtum in eine neue innovative Kreativwirtschaft umsetzen. Letztendlich wird dies zu einer stärkeren wirtschaftlichen Basis für die gesamte Stadt führen.

Revitalisierung des Stadtteils
In Coehoorn wird neues Wissen über neue Formen der Revitalisierung von Stadtteilen im urbanen Umfeld aufgebaut. Die “Besetzung” von leren Gebäude ist ein sekundäres Ziel. Das Hauptziel ist die Wiederherstellung der Vitalität des Stadtteils. Das Gefühl der Bewohner, dass sie nicht nur im Stadtteil leben, sondern ihm auch Form geben. Schritt für Schritt.
Coehoorn zeigt auch, dass ein Stadtteil, in dem sich mehrere städtische Funktionen gegenseitig verstärken, zu einem attraktiveren städtischen Umfeld führt. In einem lebenswichtigen Stadtteil gehen Wohnen, Arbeiten und Unterhalten Hand in Hand.

Oliver (SUPER7000) und Tom (Coehoorn Centraal) treffen sich zusammen.

CROSS BORDER INITIATIVE
Deutsch – Niederländische Zusammenarbeit

Einige Entrepreneure sind grenzüberschreitend tätig, um ihre Geschäftsrisiken zu verteilen. Andere, um neue Märkte zu erschließen. Aber ein nicht unwichtiges Argument für diese Unternehmer ist auch, dass die Arbeit in einem anderen geschäftlichen und kulturellen Umfeld einfach Spaß macht und spannend ist. Sie entdecken nicht nur neue Kunden, sondern auch sich selbst, wenn Sie in einem fremden Umfeld arbeiten. Coehoorn Centraal fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für (kleine) Kreativunternehmen.

Coehoorn Centraal (Arnhem) und SUPER7000 (Düsseldorf) arbeiten seit 2014 zusammen, um das grenzüberschreitende Unternehmertum zu fördern und zu erleichtern.
Das Treffen beider Organisationen fand während der internationalen Fachmesse Holland Business Promotion statt, die von der Provinz Gelderland 2014 organisiert wurde. Dies hat zu häufigen Kontakten geführt, die den Auftakt zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen kreativen Arbeitsplätzen wie Coehoorn Centraal bilden.
Im Juni 2016 empfing Coehoorn Centraal in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Arnheim eine Delegation der Kreativabteilung der Stadt Düsseldorf und eine Reihe erfolgreicher deutscher Kreativunternehmer.

Neue Phase
Wir sind nun in eine neue Phase eingetreten: Coehoorn Centraal wird eine dauerhafte Zukunft haben. Sie kann jetzt eine ernstzunehmende Partei für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein.
Im Juli 2019 trafen sich auf Initiative von Coehoorn Centraal mehrere Parteien in Düsseldorf. Alle Teilnehmer arbeiten daran, die Möglichkeiten für kreative Unternehmer zu stärken, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, eine Niederlassung zu eröffnen oder ihre Dienstleistung oder ihr Produkt weiterzuentwickeln und es für den deutschen Markt oder umgekehrt für den niederländischen Markt geeignet zu machen. Dieses Treffen markiert den Beginn unserer grenzüberschreitenden Initiative.

Kontakt: Paul de Bruijn, paul@coehoorncentraal.nl.